Apple veröffentlicht am 14. September 2026 iOS 27. Das große jährliche iPhone-Update bringt diesmal keinen kompletten Design-Neustart wie iOS 26, dafür aber erstaunlich viele Verbesserungen unter der Haube, neue KI-Funktionen, eine umfangreichere Kindersicherung sowie Neuerungen bei Fotos, Safari, Wallet, Apple Music, „Wo ist?“, iCloud und vielem mehr.
Für Nutzer in Deutschland gibt es allerdings eine Besonderheit: Nicht alle von Apple beworbenen Funktionen stehen in der Europäischen Union zur Verfügung.
Vor allem auf das neue Siri AI müssen wir hierzulande vorerst verzichten.
Ich habe mir deshalb angesehen, was iOS 27 tatsächlich bringt und welche Funktionen davon in Deutschland genutzt werden können.
iOS 27 ist seit dem 14. September verfügbar
Apple nennt auf seiner deutschen Webseite offiziell den 14. September 2026 als Starttermin für iOS 27. Das Update wird wie gewohnt kostenlos verteilt und kann unter
Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate
installiert werden.
Zum Start kann es allerdings etwas dauern, bis das Update auf jedem Gerät angezeigt wird.
(Apple)
Siri AI: Die größte Neuerung – aber nicht in Deutschland
Das wohl größte neue Feature von Apples Softwaregeneration 2026 ist Siri AI.
Apple hat Siri dafür praktisch neu aufgebaut. Die neue Version soll deutlich natürlichere Unterhaltungen ermöglichen und wesentlich komplexere Fragen verstehen.
Siri AI kann beispielsweise den persönlichen Kontext eines Nutzers berücksichtigen und Informationen aus Nachrichten, E-Mails, Fotos und anderen Apps heranziehen. Außerdem kann Siri Inhalte auf dem Bildschirm verstehen, Informationen aus dem Internet abrufen und Aktionen über verschiedene Apps hinweg ausführen.
Zusätzlich bekommt Siri eine eigene App, in der sich frühere Unterhaltungen erneut aufrufen lassen.
Das klingt nach einem gewaltigen Sprung für Siri.
Der Haken für Deutschland
Apple bestätigt allerdings ausdrücklich:
Siri AI ist zum Start in der Europäischen Union nicht auf iPhone, iPad und Apple Watch verfügbar.
Auf dem Mac und der Apple Vision Pro darf Siri AI dagegen auch innerhalb der EU verwendet werden.
Hinzu kommt, dass Siri AI zunächst nur auf Englisch startet. Weitere Sprachen sollen später folgen.
Wann Siri AI schließlich auf deutschen iPhones verfügbar sein wird, hat Apple bislang nicht konkret angekündigt.
🇩🇪 Deutschland: ❌ zunächst nicht verfügbar
(Apple)
Wichtig: Apple Intelligence funktioniert trotzdem in Deutschland
Hier muss man zwischen Siri AI und Apple Intelligence unterscheiden.
Dass Siri AI in der EU fehlt, bedeutet nämlich nicht, dass sämtliche KI-Funktionen von iOS 27 gesperrt sind.
Viele Apple-Intelligence-Funktionen sind in Deutschland verfügbar – teilweise sogar auf Deutsch.
Dazu gehören unter anderem die neuen KI-Werkzeuge in Fotos, Image Playground, zahlreiche Funktionen in Mail, Nachrichten und Safari sowie Live-Übersetzungen.
Allerdings benötigen diese Funktionen ein Apple-Intelligence-fähiges iPhone.
Dazu gehören:
iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max sowie die iPhone-16-Generation und alle neueren entsprechenden Modelle.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar – auf kompatiblen Geräten
(Apple)
Fotos bekommt richtig starke neue KI-Werkzeuge
Eine der interessantesten Neuerungen von iOS 27 steckt in der Fotos-App.
Mit der Räumlichen Neuausrichtung lässt sich der Bildausschnitt nachträglich verändern. Apple Intelligence versucht dabei, die ursprüngliche Szene sinnvoll weiterzuführen.
Mit Erweitern können fehlende Bereiche eines Bildes künstlich ergänzt werden. Dadurch lässt sich beispielsweise ein schiefer Horizont begradigen oder das Seitenverhältnis ändern, ohne wichtige Teile des Fotos abschneiden zu müssen.
Auch Bereinigen wurde deutlich verbessert. Größere störende Objekte sollen sich entfernen lassen, während Apple Intelligence den fehlenden Bildbereich möglichst realistisch rekonstruiert.
Und das Beste für deutsche Nutzer:
Apple führt sowohl die Räumliche Neuausrichtung als auch Erweitern ausdrücklich mit Unterstützung für Deutsch (Deutschland) auf.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Image Playground kann jetzt fotorealistische Bilder erstellen
Auch Image Playground wird deutlich leistungsfähiger.
Bislang konzentrierte sich Apples Bildgenerator vor allem auf stilisierte Darstellungen. Mit iOS 27 können nun auch hochwertige, fotorealistische Bilder erzeugt werden.
Bestehende Bilder lassen sich außerdem per Beschreibung verändern.
Apple weist allerdings darauf hin, dass für bestimmte serverbasierte Apple-Intelligence-Funktionen tägliche Nutzungslimits gelten können. Mit vielen iCloud+-Tarifen steht ein höheres Limit zur Verfügung.
🇩🇪 Deutschland: ✅ auf kompatiblen Geräten verfügbar
(Apple)
Safari wird zum intelligenten Assistenten
Safari erhält mit iOS 27 zwei besonders interessante Funktionen.
Zum einen können geöffnete Tabs automatisch nach Themen sortiert werden. Wer beispielsweise eine Reise plant und zahlreiche Hotel-, Flug- und Restaurantseiten geöffnet hat, soll dadurch deutlich schneller den Überblick behalten.
Noch interessanter ist „Mitteilung an mich“.
Safari kann damit eine Webseite auf Veränderungen überwachen.
Man könnte Safari beispielsweise sagen, dass man informiert werden möchte, wenn:
ein ausverkauftes Produkt wieder verfügbar ist, ein Preis sinkt oder sich bestimmte Informationen auf einer Webseite ändern.
Sobald Safari eine passende Änderung erkennt, erscheint eine Benachrichtigung.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Passwörter automatisch verbessern – kommt etwas später
Auch Apples Passwörter-App wird intelligenter.
Wenn ein Passwort als schwach oder kompromittiert erkannt wird, soll iOS künftig selbstständig die entsprechende Webseite öffnen, sich anmelden und das Passwort durch ein neues starkes Passwort ersetzen können.
Praktisch: Apple weist auf seiner eigenen iOS-27-Seite allerdings darauf hin, dass diese Funktion erst mit einem zukünftigen Softwareupdate erscheint.
Sie gehört also zu iOS 27, steht aber nicht zwingend direkt mit iOS 27.0 bereit.
🇩🇪 Deutschland: ⏳ kommt später
(Apple)
Nachrichten und Mail machen intelligente Vorschläge
Apple Intelligence kann den Inhalt von Nachrichten und E-Mails analysieren und passende Aktionen vorschlagen.
Wird beispielsweise in einer Nachricht ein Termin vereinbart, kann iOS anbieten, direkt einen Kalendereintrag zu erstellen. Ähnliche Vorschläge gibt es für Erinnerungen, Notizen und andere Aktionen.
Hier gibt es allerdings eine Einschränkung:
Apple kennzeichnet diese neuen Vorschläge derzeit mit „Verfügbar auf Englisch“.
🇩🇪 Deutschland: ⚠️ grundsätzlich möglich, zum Start aber nur auf Englisch
(Apple)
iOS 27 wird deutlich schneller
Ein großer Schwerpunkt von iOS 27 ist Performance.
Apple nennt dafür erstaunlich konkrete Zahlen.
Apps sollen unter Apples Testbedingungen bis zu 30 Prozent schneller öffnen.
Neu aufgenommene Fotos sollen bis zu 70 Prozent schneller in der Fotomediathek erscheinen.
Und AirDrop-Übertragungen sollen sogar bis zu 80 Prozent schneller sein.
Zusätzlich hat Apple unter anderem den CPU-Scheduler optimiert und verschiedene Teile des Systems überarbeitet.
Natürlich handelt es sich hierbei um Apples eigene Messungen unter bestimmten Testbedingungen. Wie stark sich die Verbesserungen im Alltag bemerkbar machen, hängt vom jeweiligen iPhone ab.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
WLAN und Mobilfunk wechseln intelligenter
Auch beim Wechsel zwischen verschiedenen Netzwerken soll sich etwas tun.
Das iPhone soll jetzt schneller erkennen, welche verfügbare WLAN- oder Mobilfunkverbindung gerade die beste ist.
Besonders beim Verlassen eines WLAN-Bereichs soll der Übergang zum Mobilfunknetz dadurch weniger auffallen.
Wer beispielsweise während eines FaceTime-Anrufs das Haus verlässt, soll seltener einen kurzen Verbindungsabbruch bemerken.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Liquid Glass wird verbessert
Apple hält am mit iOS 26 eingeführten Liquid-Glass-Design fest, reagiert aber auf einige Kritikpunkte.
Mit iOS 27 verbessert Apple unter anderem die Lichtbrechung und den Kontrast. Dadurch sollen Texte und Bedienelemente besser lesbar sein.
Die App-Symbole wurden ebenfalls überarbeitet und wirken laut Apple schärfer und detaillierter.
Besonders interessant ist ein neuer Regler, über den Nutzer selbst einstellen können, wie transparent Liquid Glass erscheinen soll – von sehr durchsichtig bis deutlich stärker eingefärbt.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Kindersicherung wird massiv ausgebaut
Einer der größten Bereiche von iOS 27 ist überraschenderweise die Kindersicherung.
Eltern können beim Einrichten eines Kinder-iPhones genauer bestimmen, welche System-Apps verwendet werden dürfen.
Mit der neuen Surfanfrage können Kinder um Erlaubnis bitten, wenn sie eine bislang nicht freigegebene Webseite öffnen möchten. Die Eltern erhalten die Anfrage beispielsweise direkt über Nachrichten und können sie dort genehmigen oder ablehnen.
Auch die Kommunikationssicherheit wurde erweitert. Sie soll Kinder nicht nur vor Nacktdarstellungen, sondern künftig auch vor blutigen oder gewalttätigen Bildern und Videos schützen.
Dazu kommen neue Nutzungszeiten und Zeitpläne. Eltern können Zeitbudgets für Kategorien wie Spiele, Unterhaltung und soziale Netzwerke vergeben und festlegen, wann bestimmte Apps genutzt werden dürfen.
Die Bildschirmzeit-Übersicht wurde ebenfalls übersichtlicher gestaltet.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
„Wo ist?“ bekommt endlich flexible Standortfreigaben
Auch Apples „Wo ist?“-App wird praktischer.
Standorte können künftig nicht mehr nur für starre Zeiträume geteilt werden.
Stattdessen lässt sich einstellen, dass eine Person den eigenen Standort beispielsweise für eine bestimmte Anzahl von Minuten, Stunden oder Tagen sehen darf.
Alternativ kann ein exakter Zeitpunkt festgelegt werden, zu dem die Standortfreigabe automatisch endet.
Außerdem lässt sich die Freigabe für bestimmte Personen bis zum Ende des Tages pausieren.
Das kann beispielsweise praktisch sein, wenn man mit jemandem dauerhaft seinen Standort teilt, aber eine Überraschung vorbereiten möchte.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Apple Wallet kann Kundenkarten selbst erstellen
Eine meiner Lieblingsfunktionen von iOS 27 betrifft Apple Wallet.
Mitglieds-, Kunden- oder Bonuskarten mit Barcode oder QR-Code können künftig direkt in Wallet erstellt werden.
Dazu kann eine physische Karte mit dem iPhone erfasst oder ein vorhandener Screenshot eines Barcodes verwendet werden.
Anschließend befindet sich die Karte direkt in Wallet und kann auch auf der Apple Watch angezeigt werden.
Das könnte für viele Nutzer zusätzliche Apps zum Speichern von Kundenkarten überflüssig machen.
🇩🇪 Deutschland: ✅ grundsätzlich verfügbar
(Apple)
Rechnungen mit Apple Cash aufteilen – nicht in Deutschland
Apple zeigt außerdem eine sehr praktische Funktion, bei der eine Restaurantrechnung fotografiert wird.
Das iPhone erkennt die einzelnen Positionen und kann anschließend ausrechnen, wer welchen Anteil inklusive Steuern und Trinkgeld bezahlen muss.
Das Problem für uns:
Diese Funktion basiert auf Apple Cash.
Und Apple bestätigt weiterhin ausdrücklich, dass Apple Cash nur in den USA verfügbar ist.
Damit steht die Funktion zum Aufteilen und direkten Bezahlen von Rechnungen in Deutschland nicht zur Verfügung.
🇩🇪 Deutschland: ❌ nicht verfügbar
(Apple)
Apple Pay bekommt eine übersichtlichere Bezahlansicht
Apple überarbeitet außerdem die Bezahloberfläche von Apple Pay in Apps und im Internet.
Zwischen verschiedenen hinterlegten Karten kann künftig einfacher durch Wischen gewechselt werden.
Bei unterstützten Karten können zusätzliche Informationen wie Prämienguthaben, Kontostände oder „Später bezahlen“-Optionen angezeigt werden.
Welche Informationen tatsächlich erscheinen, hängt allerdings vom jeweiligen Kartenanbieter ab.
Apple Pay selbst wird selbstverständlich weiterhin in Deutschland unterstützt.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar, Details abhängig von Bank und Karte
(Apple)
Verbesserte gemeinsame iCloud-Alben
Auch die geteilten Alben in iCloud bekommen ein größeres Update.
Fotos können künftig in voller Auflösung geteilt werden. Außerdem werden weitere Dateiformate unterstützt.
Hinzu kommen Emoji-Reaktionen, verbesserte Aktivitätsanzeigen und temporäre Alben.
Besonders praktisch:
Auch Nutzer ohne Apple-Gerät können über iCloud.com einem gemeinsamen Album beitreten und eigene Bilder hinzufügen.
Damit werden gemeinsame iCloud-Alben beispielsweise für Urlaubsgruppen deutlich interessanter, in denen nicht alle ein iPhone besitzen.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Apple Music: bessere Übergänge und deutsche Songtext-Übersetzungen
Auch Apple Music bekommt einige Neuerungen.
AutoMix wird weiter verbessert und soll noch flüssigere Übergänge zwischen Liedern erzeugen.
Noch interessanter für deutsche Nutzer ist die Erweiterung der Songtextübersetzung.
Neu unterstützt Apple Music unter anderem die Übersetzung von englischen Songtexten ins Deutsche.
Weitere neue Kombinationen sind beispielsweise Englisch zu Französisch, Italienisch, Koreanisch und Spanisch sowie Französisch zu Englisch und Japanisch zu Englisch.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
Apple Karten: Flyover wird deutlich detailreicher
Apple verbessert außerdem Flyover in Apple Karten.
Dafür kombiniert Apple Luftaufnahmen mit KI beziehungsweise Modellen für Visuelle Intelligenz.
Gebäude, architektonische Details und sogar einzelne Bäume sollen dadurch wesentlich realistischer dargestellt werden.
Das Feature wird allerdings weiterhin nur für ausgewählte Städte und Regionen angeboten.
Eine zweite neue Kartenfunktion namens Local Lists zeigt aktuelle lokale Empfehlungen beispielsweise für Restaurants oder Freizeitaktivitäten.
Diese Funktion startet jedoch ausschließlich in den USA.
🇩🇪 Flyover: ✅ teilweise verfügbar
🇩🇪 Local Lists: ❌ zunächst USA
(Apple)
Neue Equalizer-Einstellungen für AirPods
Wer AirPods verwendet, kann den Klang künftig stärker den eigenen Vorlieben anpassen.
In den AirPods-Einstellungen gibt es neue Möglichkeiten, Bässe, Mitten und Höhen individuell anzupassen.
Damit nähert sich Apple einer Funktion an, die sich viele AirPods-Nutzer schon länger gewünscht haben.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
GymKit kommt aufs iPhone
GymKit war bislang vor allem von der Apple Watch bekannt.
Mit iOS 27 kommt GymKit auch direkt aufs iPhone und arbeitet unter anderem mit den AirPods Pro 3 zusammen.
Kompatible Fitnessgeräte wie Laufbänder, Fahrräder, Crosstrainer oder Stepper können ihre Daten dadurch direkt mit dem iPhone austauschen.
🇩🇪 Deutschland: ✅ bei kompatiblen Fitnessgeräten
(Apple)
Health unterstützt Perimenopause und Menopause
Auch die Health-App wird erweitert.
Im Zyklusprotokoll können künftig Symptome im Zusammenhang mit Perimenopause und Menopause erfasst werden.
Apple kann außerdem anhand protokollierter Zyklusmuster auf mögliche Veränderungen hinweisen.
🇩🇪 Deutschland: ✅ verfügbar
(Apple)
HomeKit Secure Video kann jetzt 4K
Auch das Smart Home profitiert von iOS 27.
Unterstützte HomeKit-Secure-Video-Kameras können künftig in 4K streamen und aufnehmen.
Apple Intelligence kann darüber hinaus ähnliche Kameraereignisse zusammenfassen, Ereignisse beschreiben und eine KI-gestützte Suche nach bestimmten Videoaufnahmen ermöglichen.
Für einige dieser Apple-Intelligence-Funktionen ist allerdings ein entsprechender iCloud+-Tarif beziehungsweise ein kompatibles Gerät erforderlich.
🇩🇪 Deutschland: ✅ grundsätzlich verfügbar, abhängig von Hardware und Tarif
(Apple)
iPhone Handoff: Eine Telefonnummer auf zwei iPhones
Eine besonders ungewöhnliche Neuerung ist iPhone Handoff.
Damit kann dieselbe Mobilfunknummer auf zwei iPhones verwendet werden.
Anrufe, Voicemail, iMessage, RCS, SMS/MMS und sogar der „Wo ist?“-Standort wechseln automatisch auf das iPhone, das gerade verwendet wird.
Man entsperrt also einfach das gewünschte Gerät und kann anschließend dort weitermachen.
Für Deutschland gibt es dabei bereits einen unterstützten Anbieter:
Die Deutsche Telekom.
Apple nennt aktuell für Deutschland ausdrücklich die Telekom als unterstützten Mobilfunkanbieter. Für die Registrierung können allerdings zusätzliche Gebühren des Mobilfunkanbieters anfallen.
🇩🇪 Deutschland: ✅ bei der Telekom verfügbar
RCS zwischen iPhone und Android wird sicherer
Auch bei Nachrichten zwischen iPhone und Android tut sich etwas.
Apple hat zusammen mit Google die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS vorangetrieben.
Die Einführung hatte bereits mit iOS 26.5 begonnen und wird mit aktuellen iOS-Versionen weiter ausgebaut.
Ob ein RCS-Chat Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist, erkennt man an einem Schloss-Symbol.
Die Verfügbarkeit hängt allerdings vom jeweiligen Netzbetreiber und der Gegenseite ab.
🇩🇪 Deutschland: ⚠️ abhängig vom Mobilfunkanbieter
(Apple)
Diese iPhones bekommen iOS 27
Erfreulich ist, dass Apple die Geräteunterstützung relativ breit hält.
iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und allen neueren regulären iPhone-Modellen.
Zusätzlich wird auch das iPhone SE ab der 2. Generation unterstützt.
Damit gehören unter anderem sämtliche Modelle der Reihen iPhone 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 und die aktuelle iPhone-18-Generation zu den unterstützten Geräten.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes dieser iPhones auch jede Funktion erhält.
Die neuen Apple-Intelligence-Funktionen benötigen mindestens ein iPhone 15 Pro beziehungsweise 15 Pro Max oder ein Modell der iPhone-16-Generation und neuer.
(Apple)
Deutschland-Check: Was funktioniert und was nicht?
Die gute Nachricht ist: Der größte Teil von iOS 27 steht auch deutschen Nutzern zur Verfügung.
Performance-Verbesserungen, Liquid Glass, die neue Kindersicherung, „Wo ist?“, Apple Music, gemeinsame iCloud-Alben, Wallet-Kundenkarten, Health, AirPods-Equalizer und viele Apple-Intelligence-Funktionen funktionieren auch hierzulande.
Die größte Ausnahme ist eindeutig Siri AI.
Apple darf beziehungsweise möchte die neue Siri aufgrund der regulatorischen Situation rund um den europäischen Digital Markets Act zunächst nicht auf iPhone, iPad und Apple Watch innerhalb der EU anbieten.
Auch Apple Cash bleibt weiterhin auf die USA beschränkt.
Hinzu kommen einige kleinere Funktionen, die zunächst nur auf Englisch oder ausschließlich in den USA angeboten werden.
(Apple)
Fazit: iOS 27 ist mehr als nur ein kleines Zwischenupdate
Auf den ersten Blick wirkt iOS 27 weniger spektakulär als iOS 26 mit der Einführung von Liquid Glass.
Im Alltag könnte das Update allerdings mindestens genauso interessant sein.
Vor allem die deutlichen Performance-Verbesserungen, das schnellere AirDrop, die neuen Foto-Werkzeuge, Safari mit „Mitteilung an mich“, flexiblere Standortfreigaben und die verbesserte Kindersicherung sind Funktionen, die man tatsächlich regelmäßig nutzen könnte.
Besonders spannend finde ich außerdem die Möglichkeit, eigene Kundenkarten direkt in Wallet zu erstellen und mit iPhone Handoff eine Telefonnummer auf zwei iPhones zu verwenden.
Der große Wermutstropfen für deutsche Nutzer bleibt Siri AI.
Ausgerechnet Apples prominenteste Neuerung von iOS 27 fehlt zum Start auf iPhones innerhalb der Europäischen Union.
Immerhin bleiben die übrigen Apple-Intelligence-Funktionen nicht grundsätzlich ausgesperrt. Gerade die neue Fotobearbeitung und Safari zeigen, dass iOS 27 auch ohne Siri AI einiges zu bieten hat.
Was meint ihr? Ist iOS 27 für euch ein großes Update – und welche neue Funktion wollt ihr zuerst ausprobieren?

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